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AMS C14-Labor
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Das AMS-Radiokarbonlabor Erlangen wird in diesem Sommer nach 20 Jahren seinen Betrieb einstellen. Um noch alle im Labor befindlichen Proben vor der Schließung messen zu können, werden deshalb ab sofort keine neuen Probenaufträge mehr entgegengenommen. Wir danken allen bisherigen Nutzern für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit!

Original oder Fälschung? Wir bringen Licht ins Dunkel der Vergangenheit. Das AMS C14-Labor Erlangen führt seit 1995 Altersdatierungen nach der 14C-Methode durch und ist damit eines der wenigen Labors, die in Mitteleuropa eine AMS-14C-Datierung durchführen.

Testbild!
„Jenseits der Geschichtsschreibung bringen naturwissenschaftliche Datierungen oft als Einzige Licht ins Dunkel der Vergangenheit.”
Die Beschleuniger-Massenspektrometrie (Accelerator Mass Spectrometry – AMS) gibt es weltweit seit etwa 1978. Sie ergänzt und ersetzt bei der Konzentrationsmessung von Kohlenstoff 14C die weniger aufwendige, konventionelle Zählrohrtechnik in den Bereichen, in denen es um besonders alte oder kleine Proben geht. Die Bestimmung der 14C Konzentration bildet die Grundlage für eine Datierung nach der 14C- oder Radiokarbonmethode. Der Hauptvorteil der AMS liegt in dem geringeren Verbrauch von Probenmaterial und in der wesentlich kürzeren Messzeit.

Das AMS C14-Labor Erlangen ist Teil des Physikalischen Instituts der Universität Erlangen Nürnberg. Seit 1995 führen wir AMS-Datierungen nach der 14C-Methode durch. Das Erlanger AMS-Labor datiert Proben wie zum Beispiel Holz, Knochen oder Textilien die nach einer chemischen Probenvorbehandlung noch mindestens 1 mg Kohlenstoff enthalten. Die eigentliche Datierung erfolgt dabei in einem ultrasensitiven Massenspektrometer, einer sogenannten AMS-Anlage, die als Herzstück den Tandembeschleuniger des Physikalischen Instituts verwendet.